Internationale Föderation für Eurasierzucht

International Federation for Eurasier Breeding

Fédération internationale pour l'élevage d’Eurasier

Federatión Internacional para Cria de Eurasier

Herzlich Willkommen

Die Internationale Föderation für EurasierZucht (IFEZ) ist ein Zusammenschluss zahlreicher nationaler Eurasiervereine, die sich in besonderer Weise der Gesundheit und dem Wesen dieser Rasse verpflichtet fühlen.

Gegründet wurde die IFEZ auf Vorschlag der Zuchtgemeinschaft für Eurasier im Februar 1996 um möglichst viele Eurasiervereine in Europa zu einer besonders anspruchsvollen Zuchtarbeit zu vereinen. Mittlerweile ist diese Föderation weit über die Grenzen Europas hinaus gewachsen.
Der Vorsitz wechselt turnusmäßig alle zwei Jahre.

Alle Mitgliedsvereine der IFEZ gehören über ihre Landesverbände der FCI oder den mit der FCI kooperierenden Verbänden (der CKC für Kanada, der AKC für Amerika, der Kennel Club UK für Großbritannien) an. Sie garantieren eine seriöse Zuchtarbeit.

IFEZ

Die Zuchtverbände tauschen untereinander alle zuchtrelevanten Daten der von ihnen erzüchteten Eurasier aus, die dann in einer gemeinsam genutzten Datenbank zur Verfügung stehen. So entstand eine große Informationsdichte in Bezug auf Gesundheit und Verhaltensmerkmale der betreuten Hundepopulation, die bis zum Anfang der Eurasierzucht im Jahr 1960 zurück reicht.
Diese Daten werden in modernen Zuchtprogrammen zur Unterstützung der Zuchtauswahl der Eurasier und zur Zuchtwertschätzung der Zuchttiere herangezogen.

Seit 1999 wird für jeden nach den strengen Regeln der Föderation gezüchteten Eurasier ein besonderes Zertifikat erstellt, das, zusammen mit den Ahnennachweisen des jeweiligen Klubs, dem Welpenkäufer ausgehändigt wird. So wird dem Käufer die hohe Qualität der Eurasierzucht in den angeschlossenen Eurasiervereinen dokumentiert.

Damit wird auch eine deutliche Abgrenzung zu anderen so genannten Eurasierzuchten gezogen, die einfach einen Chow-Chow mit einem Wolfsspitz kreuzen, um den Nachwuchs als Eurasier zu vermarkten. Diese Tiere haben jedoch mit dem Rassehund Eurasier, dem Ergebnis einer fast 50-jährigen Zuchtarbeit nichts gemein.

Anabel Lupa von der Zechenbahn

Der Eurasier war eine sorgsam geplante "Dreierkreuzung" zwischen Chow-Chow und Wolfsspitz mit einem "geringeren Anteil" Samojede.
Es gibt also keine Landschläge, auf die ein "Wildzüchter" hätte zurückgreifen können. Insofern ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein außerhalb des VDH/FCI erzüchtetes Tier ein Original-Eurasier ist.
Leider wurde bei der Gründung der Rasse versäumt, den Namen "Eurasier" schützen zu lassen, sodass gegen "Wildzüchter" rechtlich kaum vorgegangen werden kann. Auch deshalb ist Qualitätssicherung ein wichtiges Kriterium.

Bitte achten Sie beim Welpenkauf darauf, dass Ihr Züchter einem der IFEZ angeschlossenen Vereine angehört. Züchter und Aktive im Weltverband für Eurasier beraten und informieren Sie auf Wunsch ein Eurasierleben lang.



Die Gemeinschaft der Eurasierfreunde in der IFEZ trauert um Wolfgang Jentzsch



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